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Sommer

Pferdeversorgung im Urlaub: Betreuung vorbereiten

Bist du zwei Wochen weg, versorgt jemand anderes dein Pferd. Das klappt am besten, wenn diese Person alles, was du weißt, auf Papier hat.

3 Min. Lesezeit · Inhalt geprüft im Oktober 2026

Wer es machen kann

Der Stallbetreiber, wenn du in einem Pensionsstall stehst und er es anbietet: oft die einfachste Wahl, gegen Bezahlung. Eine Stallkollegin, die dein Pferd schon kennt, im Tausch gegen dasselbe in ihrem Urlaub. Deine Reitbeteiligung, die die Hälfte ohnehin macht. Ein bezahlter Pferdesitter oder ein Service, für alle, die Pferde zu Hause halten. Oder Familie, sofern jemand sie am Anfang täglich anleiten kann.

Was auch immer du wählst: eine Person ist verantwortlich, und diese Person hat eine zweite in Reserve. Zwei Leute, die „beide mal vorbeischauen“, schauen beide nicht.

Was du festhältst

Auf Papier, an der Futtertonne und in der Sattelkammer, mit Datum. Das steht in den Anweisungen für die Betreuung:

  • Futter pro Mahlzeit: was, wie viel, so wie du es abmisst, wie du es zubereitest; Heu und Wasser; was es nicht darf. Der Futterplan, der im Stall hängt, eventuell mit vorher abgemessenen und beschrifteten Portionen.
  • Medikamente und Zusätze: was, wann, bis wann, und wo es steht. Eine Kur als Abhakliste.
  • Decken und Wetter: welche Decke bei welchem Wetter, und ob es nachts drinnen oder draußen steht. Im Zweifel: keine Decke ist meist besser als eine zu warme.
  • Was für dieses Pferd normal ist: wie es frisst, wie oft es äppelt, wie es steht, wenn du kommst, seine Temperatur in Ruhe. Und was nicht normal ist: die Dinge, bei denen du willst, dass sie anrufen.
  • Wen man anruft: dich (und wie, wenn du im Ausland bist), einen zweiten Kontakt, den Tierarzt, den Hufschmied, die Versicherung mit Policennummer. Und wo der Pass liegt.
  • Wer entscheidet: wenn du nicht erreichbar bist, darf die Vertretung den Tierarzt kommen lassen. Bis zu welchem Betrag, und wer bei etwas Größerem entscheidet? Schreib es auf; es verhindert, dass jemand aus Angst vor der Rechnung wartet.
  • Der Tagesablauf: Zeiten, Weide rauf und runter, Putzen, Bewegung: was darf und was muss.

Die Woche davor

  1. Einmal mitlaufen

    Die Vertretung macht einen Morgen oder Abend mit dir zusammen. Dann siehst du, was sie nicht zu fragen wusste.

  2. Vorrat

    Genug Futter, Heu, Einstreu und Medikamente für die ganze Zeit plus ein paar Tage, zusammengestellt und beschriftet.

  3. Nichts Neues

    Kein neues Kraftfutter, keine neue Weide, kein Hufschmied- oder Tierarzttermin im Urlaub, wenn es nicht sein muss.

  4. Das Papier

    Die Anweisungen und den Futterplan ausdrucken, aufhängen und der Vertretung ein Foto davon schicken. Datum drauf.

  5. Eine Absprache über Kontakt

    Eine Nachricht pro Tag mit einem Foto ist für die meisten Besitzer genau richtig: genug, um ruhig zu bleiben, nicht so viel, dass es die Vertretung belastet.

Häufige Fragen

Wie lange kommt ein Pferd ohne mich aus?

So lange jemand anderes es gut macht. Pferde hängen an der Routine, nicht am Kalender; zwei Wochen mit einer guten Vertretung merkt es kaum. Ein Pferd, das krank ist oder eine Kur hat, braucht jemanden, der es wirklich kann.

Muss ich bezahlen?

Stallbetreiber oder Service: ja, vorher absprechen. Stallkollegin: Gegenseitigkeit funktioniert besser als Geld, aber ein Dankeschön gehört dazu.

Darf die Vertretung reiten?

Nur, wenn du das vereinbarst, und dann was, wie lange und wo. Schreib es in die Anweisungen; „darf es geritten werden?“ ist die Frage, die am häufigsten zu Ärger führt.

Braucht die Vertretung Halster?

Nein. Was sie braucht, steht auf Papier: der Futterplan und die Anweisungen für die Betreuung. Nutzt du Halster, teilst du den Futterplan als PDF oder als Text; sie muss nichts installieren.

In Halster

Die Urlaubsbetreuung vorbereiten

Halte in Halster deine Fütterungs- und Versorgungsabsprachen als Notiz fest, wenn du die Übergabe vorbereitest.

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Du installierst die Testversion über TestFlight.

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